Bilder für die Google-Bildersuche optimieren

Die Google-Bildersuche ist unbestritten ein wichtiges Medium, um Besucher auf die eigene Web-Seite zu „locken“. Oft wird die Bildersuche als „Traffic–Magnet“ Smile   voellig unterschaetzt.

Ergebnis Google Bilder-Suche
Um zu testen, ob und welche Bilder von Eurer Webseite bei Google indiziert sind, geht man einfach auf  http://images.google.de/ (oder .com…) und gibt dort

site:www.Eure-Adresse.com ein.


 Als Ergebnis der Abfrage erhaltet Ihr eine Liste aller Bilder, die im Moment bei Google im Index sind.

So weit, so gut….

Das Ergebnis der Abfrage wird Euch sicher überraschen. Bei vielen privaten Homepages oder Blogs, wie auch auf meiner Seite, werdet Ihr dort kaum Bilder finden.

Auf meiner Seite gibt es mehr als 100 Bilder, aber in der Google-Suche finde ich nur eine Hand voll. Und, die Bilder, die ich finde, sind alles welche aus den normalen Beiträgen. Die ganzen „tollen“ Bilder aus meiner Galerie finde ich überhaupt nicht. Geht Euch das auch so?  Das muss geändert werden, aber wie?

Ich habe mich mal auf die Suche gemacht und alles zusammengetragen, was zum Punkt SEO (Search-Engine-Optimization) bei Bildern so zu beachten ist.


Google-Image-Bot

Google scannt ja ständig Seiten im gesamten Netz. Für diesen Vorgang benutzt Google sogenannte Bots, also kleine „Roboter“, die selbständig die Seiten abarbeiten.  Das geht im Allgemeinen sehr schnell. Oft ist es so, dass ein Beitrag keinen Tag alt ist, bis er bei Google im Index ist.
Nicht so bei der Google-Bilder-Suche. Für die Bild-Suche benutzt Google einen anderen Bot, den Google-Image-Bot. Dieser arbeitet viel langsamer, es dauert mehrere Monate, bis zu einem Jahr, bis er wieder auf einer Seite „vorbeischaut“. Echt, das ist nicht gelogen… Was kann man als Webmaster dagegen tun? Gar nichts, ausser Warten. Rolls Eyes


Generelle Optimierungs-Tips

  • Datei-Name
Ein Grund, warum meine Galerie-Bilder nicht bei Google auftauchen ist ganz sicher der Datei-Name. Die meisten Bilder habe ich so hochgeladen, wie sie von der Kamera gekommen sind, also mit Namen wie DSC1234.jpg. Das ist tödlich für die Google Bild-Suche.
Dateinamen sollten nicht zu lang sein, aber das Thema das Bildes erkennen lassen. z.B. empire-state-building.jpg


  • Alt-Tag
Das Alt-Tag wurde urspruenglich als Alternativ-Text designed, der angezeigt werden soll, wenn das Bild nicht gefunden werden kann. Ob bei Euch Alt-Tags fehlen könnt Ihr sehen, indem Ihr einfach im Browser mal die Bilder deaktiviert. Ihr solltet dann nur die Alt-Tags angezeigt und den Platzhalter für das Bild angezeigt bekommen.

Der Google-Image Bot liest die Alt-Tags aus und wertet diese auch aus, um das Bild zu kategorisieren. Deshalb sollte man den Alt-Tag auf jeden Fall fuellen und dort kurz den Inhalt des Bildes angeben. z.B. Empire State Building
 

  • Title-Tag
Der Title-Tag ist dafür da, um dem Besucher zusätzliche Informationen zum Bild zu geben. Er sollte passend zum Bild und kurz sein. Der Title-Tag wird auch beim „Hovern“ mit der Maus über ein Bild angezeigt. Auch der Title-Tag wird vom Google-Image-Bot ausgewertet. Der Einfachheit halber kann man dort das gleiche eintragen wie beim Alt-Tag. Aber auf jedenfall sollte man ihn füllen.
 
  • Umgebender Text
Der Text, der unmittelbar in der Nähe des Bildes ist, sollte eine kurze Beschreibung des Bildes wiedergeben. In meiner Gallery nutze ich dazu ein Feld „Bild-Beschreibung“, in der man diese eingeben kann.
 
  • Seiten-Thema

    Die Seite sollte vom Thema her eindeutig sein. Bei Seiten mit mehreren Bildern sollte man also nicht Fotos von Hunden mit Fotos von Flugzeugen mischen.
    In der Meta-Description der Seite sollte das Thema was auch das Foto zeigt, wiedergegeben werden.

 Technische Optimierungs-Tips


Zu guter letzt noch ein paar technische Hinweise, die aber nicht weniger wichtig sind, um dem Google-Image-Bot den richtigen Weg zu weisen.


  • der Pfad wo die Bilder gespeichert sind, sollte nicht durch die Datei  robots.txt eingeschränkt sein.
  • benutzt kein Javascript, um den Link zu Bildern darzustellen
  • benutzt klare Pfade, um zu den Bildern zu gelangen. Der Google-Image-Bot wird nur Bilder aufnehmen, die auch vom Link her nach Bildern aussehen. Ein Link „bilder.php?file=sommer.jpg“  wird Google nicht als Bilder-Link interpretieren.
  • Bilder, die zu klein sind, werden oft nicht indizert. Das Bild sollte mindestens 110.000 Pixel haben, also mindestens in etwa 350×350 Pixel gross sein.


Hier mal ein Beispiel, für ein für die Google-Bildersuche „optimiertes“ Bild!


Blick auf den Grossglockner
Dieses Bild zeigt einen schoenen Blick auf den Grossglockner, dem höchsten Berg Österreichs. Gemacht wurde dieses Foto im Sommer 2009 auf einem Tagesausflug zur Kaiser-Franz-Josefs Höhe auf dem Pasterzen-Gletscher.

Nachdem ich jetzt diese ganzen Informationen hier geschrieben habe, wurde mir klar, das ich in meiner Galerie noch viel Arbeit beim Optimieren vor mir habe. Beauty  

Euch auch viel Spass  beim Optimieren Eurer  Bilder!
Bis demnächst hier ….

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